Nicht nur in Bezug auf den Klimawandel gewinnen regenerative Energiequellen wie Wind, Wasser und Sonne zunehmend an Bedeutung, sondern auch in Bezug auf die Kosten für die Produktion des von uns allen benötigten Stroms geraten diese sogenannten alternativen Energien immer mehr in den Fokus. Waren es früher noch einige wenige Außenseiter, die ihren eigenen Strombedarf durch eine Windkraftanlage oder ein Solarpanel ganz oder zum Teil abgedeckt haben, so geht der Trend mittlerweile deutlich hin zu Niedrigenergie-Häusern, die von Anfang an auch mit entsprechenden Anlagen zur Nutzung von regenerativen Energien ausgerüstet sind.
Hierbei spielt im privaten Baubereich neben der Solarthermieanlage sicherlich die Photovoltaikanlage die größte Rolle, also ein System, welches Lichtenergie (meistens die der Sonne) in elektrische Energie umwandelt. Die Sonnenkraft ist jedoch nicht jederzeit verfügbar sondern abhängig von der Tageszeit sowie auch von der Jahreszeit, denn im Sommer ist die Anzahl der Sonnenstunden meist höher als in den Wintermonaten. Aber auch Windkraftanlagen unterliegen saisonalen und regionalen Schwankungen da der Wind in bestimmten Jahreszeiten oder in gewissen Regionen stärker oder schwächer bläst. Zu beachten ist auch der Einfluss von bestehender oder geplanter Bebauung oder von Waldflächen auf die Windsituation.
Photovoltaik – Berechnung der Effizienz
Die steigende Beliebtheit der Stromversorgung mittels alternativer Energiequellen hat dazu geführt, dass es mittlerweile nicht nur eine große Anzahl von Anbietern im Bereich der Photovoltaikanlagen gibt, sondern auch dazu, dass der Preis für eine solche Anlage zwischenzeitlich deutlich zurück gegangen ist. Lagen die Preise pro kWp (Kilowattpeak) im Jahr 2006 noch bei rund 5.000 EUR/kWp, so zahlt man heute nur noch rund 2.000 EUR / kWp (Achtung, dies sind nur Durchschnittswerte!). Dieser für den Endverbraucher natürlich überaus angenehme Preisverfall ist zudem sicherlich auch auf die technische Weiterentwicklung bei der Herstellung der Solarmodule zurück zu führen.
Grundsätzlich ist die Errichtung von Photovoltaikanlagen preiswerter, wenn man in einem Zug auch das Dach saniert oder generell neu baut da man hier direkt die Leitungen für die Solaranlage verlegen kann. Vergleicht man die Kosten für die Geräte der Anlage mit dem Aufwand der Installation, so sind die Gerätekosten deutlich höher als die Kosten für die Anbringung der Anlage. Allerdings sollte man auf jeden Fall auf die Qualität der Anlage achten, da sich die Investition in solch ein System in aller Regel erst nach ca. 12 – 14 Jahren rechnet und somit eine lange Lebensdauer der Module ohne allzu großen Reparatur- und Wartungsaufwand gewährleistet sein sollte.
Windkraftanlagen
Windkraftanlagen sind in der Anschaffung sicherlich bedeutend preiswerter als Photovoltaikanlagen, jedoch ist hier besonders wichtig, die tatsächlichen Windverhältnisse am geplanten Standort des Windkraftsrades zu beachten. Sinnvoll ist es daher, vor Kauf und Errichtung einer solchen Anlage ein Gutachten über die Windverhältnisse erstellen zu lassen, da bei abweichendem Wind die Stromernte erheblich niedriger als geplant ausfallen kann und sich die investierten Kosten dann entsprechend langsamer amortisieren. Zu bedenken sind auch eventuelle Geräuschbelästigungen durch die Rotorblätter sowie der Schattenwurf der Windkraftanlage.
Deshalb ist es besonders bei den Überlegungen zu einem solchen Thema wichtig, hier eine besonders gute Infoseite zu haben, auf der die wichtigsten Informationen über Solarthermie, Photovoltaikanlagen oder Windkraftanlagen übersichtlich und vollständig aufgelistet sind. Auch sehr informativ ist die Webseite: http://www.planetsolar.org
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