Strom ist ein kostbares Gut und wird aus diesem Grund auch teuer gehandelt. Jeder in der heutigen Gesellschaft ist auf Strom angewiesen und nutzt diesen im Alltag. Allein im Jahr 2016 haben rund 140 Stromanbieter die Preise für ihre Leistungen erhöht.
Dabei beträgt die durchschnittliche Preiserhöhung 2,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Bei einen normalen Haushalt mit einem Stromverbrauch von 4000 Kilowattstunden im Jahr entspricht dies einer Kostensteigerung von 39 Euro. Nur 49 Anbieter waren in der Lage, die Preise entweder konstant zu halten, oder sogar die Strompreise etwas herabzusetzen.
Genau aus solchen Gründen können sich Vergleiche der Stromanbieter lohnen.

Strompreisentwicklung 2016:

Auch das Jahr 2016 wird für die Kunden der Energieversorger kein günstiges. Auch in diesem und dem kommenden Jahr 2017 werden die Verbraucher mehr für ihren Strom bezahlen müssen. Von ganzen 219 Stromversorgern wurde eine Preiserhöhung für das erste Drittel des Jahres angekündigt und durchgeführt. Im Schnitt liegt die Erhöhung zwar bei 2,8 Prozent, aber auch Spitzenwerte von bis zu 14,2 Prozent stehen auf der Agenda. Für dieser Erhöhung kann sich niemand schützen. Es sind ganze 17 Millionen Haushalte betroffen, welche überwiegend in Bayern und Baden-Württemberg zu finden sein dürften.
Der Preis für die Kilowattstunde ist von 6,17 auf 6,354 Cent gestiegen. Dies ist ein erneuter Spitzenwert nach Expertenmeinung, welchen es noch nie zuvor gegeben hat.

Stromvergleich 2016 – Der Wechsel Schritt für Schritt erklärt

In Hamburg wurde eine Erhöhung ab 1. April um 4,9 Prozent und in Berlin um 3,96 Prozent veranschlagt. Wenige Versorge haben die Preise nicht oder noch nicht erhöht. Branchenexperten vermuten allerdings, dass eine Erhöhung der Strompreise im Sommer nicht ausgeschlossen sei.

Wie kann man kosten sparen?

Es ist grundlegend sinnvoll, den Stromanbieter zu vergleichen und damit Geld zu sparen. Genauso lohnt sich ein Wechsel vom herkömmlichen Normalstrom zu besonderen Alternativen. Eine beliebt Alternative ist der sogenannte Nachtstrom. Dieser sorgt für Interesse durch seine niedrigen Preise und der angeblichen Umweltfreundlichkeit. In 1,5 Millionen deutschen Haushalten wurde diese Stromart bereits verbaut. Allerdings erhöhen auch Nachtstrom-Anbieter die Preise, wodurch der Unterschied zu Normalstrom immer mehr abflacht. Grundsätzlich bietet in Deutschland jeder Stromversorger auch eine Nachtstrom-Versorgung an. Die meisten Anbieter haben dabei allerdings eine regional beschränkte Reichweite, welche sie abdecken. Somit kann auch an dieser Stelle zwischen den verschiedenen Anbietern verglichen werden.

Der Nachtstrom-Aufschwung:

Der Markt des Nachtstromes entwickelt sich nach und nach immer weiter. Die meisten Kunden werden dabei vom örtlichen Anbieter beliefert und versorgt. Die Eingangshürden für ein Anbieten des Nachtstromes waren und sind relativ hoch. Somit konnten sich oftmals nur etablierte Versorge dies leisten. Mittlerweile finden sich immer mehr alternative Anbieter auf dem Markt wieder. Bereits 1,7% des Nachtstroms werden von diesen Anbietern bereitgestellt. Da die Zahl immer weiter wächst, wird die Anbieterauswahl auch eine immer größere. Es besteht jeder Zeit die Möglichkeit, den Nachtstrom-Anbieter zu wechseln und dadurch Geld zu sparen. Der sogenannte Nachtstromrechner hilft beim Vergleich. Dieser fasst mögliche Anbieter zusammen und vergleicht auch direkt die Tarife und Leistungen, sowie die Reichweiten der Versorger.
Für einen Wechsel von Normalstrom weg, muss lediglich der Eintarifzähler gegen einen Zweitarifzähler ausgetauscht werden. Diese misst die Haupt- und die Nebenzeiten des Energieverbrauches.

Für wen lohnt sich ein Wechsel?

Besonders für Haushalte, welche in der Nebenzeit einen erhöhten Energieverbrauch aufweisen, ist ein Nachtstrom-Wechsel sinnvoll. Dieser Strom wird, im Verhältnis zum Normalstrom, in der Nacht um 3 Cent günstiger angeboten, wodurch der Kunde sparen kann. Allerdings muss man in den Hauptzeiten als Verbraucher einen Aufschlag von 3 Cent im Vergleich zum Normalstrom zahlen. Je weniger Strom demnach in der Hauptzeit verbraucht wird, desto mehr können Kunden vom Energieverbrauch in der Nacht profitieren. Kann der gesamte Strombedarf zu 60 Prozent in der Nebenzeit abgedeckt werden, so lohnt sich ein solcher Wechsel in jedem Fall. Ab diesem Richtwert können die Mehrkosten der Hauptzeit abgefangen werden. Verbraucher, welche bis zu 70 Prozent der Energie in der Nebenzeit beziehe, sollten sich regelmäßig nach alternativen Anbietern umsehen und können somit der Strompreiserhöhung für 2016/17 effektiv entgegenwirken.

Eine solide Vergleichsmöglichkeit bietet dabei die Internetseite Strom-vergleich.de. Dort kann man sowohl die Anbieter vergleichen, als auch aktuelle Informationen und Berichte zum Thema einsehen. Dabei sind die Angaben fachmännisch aufgestellt und die Seite kann durch ihre offene und verständliche Art überzeugen und aufklären.