Nachdem die Bundesregierung aus Union und FDP zuerst den von der Regierung Schröder beschlossenen Atomausstieg per Gesetz hinauszögerte, leitete sie in Folge der Reaktorkatastrophe in Japan eine überraschende Kurswende ein. Nun wird der Atomausstieg sogar schneller durchgeführt, als ursprünglich von Rot-Grün vereinbart. Das führt dazu, dass nun auch der Ausbau erneuerbarer Energien beschleunigt werden muss. Experten rechnen deswegen mit neuen Strompreiserhöhungen. Schon in der Vergangenheit hat die Energiewende die Verbraucher Geld gekostet, das zeigt ein Strompreisvergleich mit früheren Jahren. Dies ist auf zwei Gründe zurückzuführen. Regenerative Energien erhalten per Erneuerbare-Energien-Gesetz zur Förderung feste Einspeisevergütungen. Für diese Kosten müssen die Endverbraucher aufkommen, welche dafür mit der Stromrechnung in Form der EEG-Umlage belastet werden. Auch Planung und Umsetzung notwendiger Infrastrukturmaßnahmen, um zum Beispiel die Energie aus Windkraftparks nach Süden zu transportieren, führen zu Erhöhungen. Diese Entwicklung können Kunden nicht aufhalten, sämtliche Stromanbieter müssen diese Kosten weitergeben. Aber Verbraucher können die erneuten Preissteigerungen als Ansporn betrachten und den Stromanbieter wechseln.

Auf Tariferhöhungen mit einem Strompreisvergleich reagieren

Stromlieferanten können nur einen Teil des Endpreises bestimmen, Steuern, Gebühren und Abgaben können Sie nicht beeinflussen. Trotz dieser eingeschränkten Freiheit sind erstaunliche Preisunterschiede festzustellen. Gerade wenn die Tarife insgesamt aufgrund der Energiewende weiter steigen, sollten Verbraucher nun zu einem günstigeren Stromabieter wechseln. Insbesondere Kunden der regionalen Marktführer werden bei einem Stromanbieter Preisvergleich feststellen, dass es zahlreiche günstigere Anbieter gibt.

Stromanbieter wechseln: einfacher als gedacht

Haben Verbraucher mittels eines Stromvergleichs einen besseren Tarif gefunden, ist der Wechsel schnell in die Wege geleitet. Hierfür müssen Sie nur beim neuen Lieferanten einen Antrag auf Strombezug stellen. Dieser erfordert nur wenige Angaben wie Adresse und Bankverbindung. Weiteres müssen Wechselwillige nicht erledigen. Die Kündigung des Altvertrages führt das beauftragte Unternehmen durch. Zum nächstmöglichen Termin erhalten Kunden den Strom zum günstigeren Tarif. Entscheidend für den konkreten Zeitpunkt sind vorhandene Kündigungsfristen und Mindestvertragslaufzeiten. Über den exakten Termin informiert der neu beauftragte Lieferant.